Paukenschlag… (von Stefan Hajdinyak)

(Sogar Bäche sind zugefroren…)

 

Die Temperaturen sinken teilweise weit unter den Gefrierpunkt. Draußen herrscht eisiges Winterwetter und überall zugefrorene Gewässer. Die Natur scheint sich im Ruhemodus zu befinden. Doch was tut der gemeine Karpfenangler in dieser kalten Jahreszeit? Ideen für die nächste Saison sammeln, andere Länder aufsuchen, oder sollte man doch einfach mal die Fischerei ad acter legen?

 

(Walking in a Winterwonderland…)

 

Ich für meinen Teil nutze die Zeit gerne für die Vorbereitung des laufenden Jahres, plane Trips und überhole mein Equipment, denn die Zeit vergeht ja bekanntlich wie im Flug. 2017 plane ich übrigens mit den schon fast berüchtigten Bloodworm Boilies und den neuen Tuna SC Boilies (dazu die passenden Weightless Hookbaits und Liquids) zu fischen. Vor allem die Tuna SC haben es mir angetan, als ich sie mir das erste Mal genauer unter die Lupe genommen habe. Vielleicht wären sie ja auch was für Euch? Probiert sie mal aus oder schnuppert an ihnen auf der nächsten Messe.

 

(Ein kleiner Ausschnitt von der Messe Vösendorf. Immer gute Stimmung, auch nach einem langen Aufbautag. Der Stand steht, wir sind bereit!…)

 

(Viele zufriedene Kunden und immer dichter Andrang am Stand von Naturebaits.…)

 

(Drei Freunde und die neue Generation von Li-Ionen Akkus. Die MaxBeePower erstmals auf einer Messe...)

 

Für mich ist jetzt auch die Zeit die vergangene Saison Revue passieren zu lassen, Fotos anzuschauen und die schönen Momente wieder aus der Kiste der Erinnerungen zu kramen.

 

(Ein paar Eindrücke eines Sommertrips...)

 

(Sommer, Sonne und Strand?- So lässt es sich leben!...)

 

(Die Wasserpolizei (sogar mit Nachwuchs) immer auf Patrouille...)

 

Mein Highlight 2016 möchte ich euch aber nicht vorenthalten, ganz nach dem Motto „Alles ist möglich“, oder „ wenns rennt, dann rennts“ – aber seht selbst!

 

(Full-Moon!...)

 

Es war Ende Oktober, die Nächte wurden spürbar kälter, aber der Sommer meldete sich unter Tags doch noch einige Male mit kräftigen Sonnenstrahlen zurück. Perfekte Bedingungen für einen, besser gesagt meinen, Herbsturlaub! - So macht Fischen doch richtig Spaß! Sonne genießen und nebenbei die Chance auf einen dicken Karpfen bewahren. Mein Kollege Josef hatte da leider nicht so viel Glück, er scharrte zwar schon in den Startlöchern, war aber in der Firma komplett eingespannt und so blieb ihm nichts anderes übrig, als das Geschehen von zu Hause aus zu verfolgen.

 

Die Fische bissen wie erwartet gut, das Bauchgefühl passte auch und schnell waren zwei Tage vergangen. Zeit die Taktik ein wenig umzustellen (da können kleine Anpassungen schon Wunder bewirken), denn schließlich wollte ich an die ganz Großen. Was ich genau gemacht habe?- Dazu gibt es bald ein eigenes Update...

 

(Ein schöner Spiegler vom ersten Tag!...)

 

In der dritten Nacht passierte es. Ich bekam einen zaghafter Biss, erst ein paar einzelnen Pieper, bis der Fisch langsam aber kontinuierlich Schnur von der Rolle nahm. Für den Großfischjäger ein gutes Zeichen. Schnell wurde die Rute aufgenommen und ab ins Boot. Über dem Fisch angekommen hatte ich ziemlich schnell Blickkontakt und die nächtliche Kälte war schlagartig vergessen! Der Hausherr selbst war am Haken und meine Freude natürlich riesig! Nach einem spektakulären Drill hatte ich ihn endlich im Kescher. Ich war förmlich „Over the moon!“. Schnell ging es zurück ans Ufer. Dort angekommen wurde rasch der Fisch versorgt und meinem Kumpel Josef ein Bild als Heißmacher geschickt. Zwei Stunden später läutete mein Handy.- Es war so gegen 5:45 Uhr in der Früh…

 

(„Du sollst mir nicht solche Fotos schicken wenn ich arbeiten muss“ hieß es scherzhaft am anderen Ende. Übrigens, der Fisch kratzte knapp an der 35 kg Marke...)

 

(Tja, Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich meinen Grinser über die nächsten Tage nicht aus dem Gesicht bekommen habe!...)

 

(Ab zurück ins Wasser! Da schwamm der Gigant wieder dahin...)

 

Die Session war jetzt schon ein voller Erfolg und besser, als ich es mir je erwartet hätte. Doch was dann passierte sucht sicherlich seinesgleichen. Ganz nach dem Motto „Alles ist möglich“, oder „wenns rennt, dann rennts“ ging der Tag vorüber und die Nacht brach herein.

 

(Ein verheißungsvoller Sonnenuntergang und schön obendrein!...)

 

Manche mögen es Glück nennen, andere als Zufall bezeichnen, ich für meinen Teil sehe das etwas nüchterner, und auch wenn ich es immer noch nicht ganz glauben kann, aber es war wahrscheinlich eine Mischung aus dem richtigen Baugefühl und einem Quäntchen Glück. Keine 20 Stunden später (am selben Kalendertag!!!) lag das nächste Brett auf der Matte… Ein weiterer massiver Schuppi mit über 32 kg war dann die Krönung der unglaublichen Session.

 

(Was für ein Fisch…Es ist schon etwas ganz besonderes so einen Ausnahmefisch in Händen halten zu dürfen...)

 

Josef hat es in seiner frühmorgendlichen Nachricht ganz treffend auf den Punkt gebracht: „Ja bist Du deppat?- A Scherz, oder?“.

 

In diesem Sinne, ein erfolgreiches Jahr euch allen! Noch kann ich von dem Erlebten zehren, aber bald muss ich wieder raus ans Wasser…

 

Stefan

 

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