Aller Anfang ist schwer... (von Daniel Theinschnack)

(Daniel und Svenja...)

 

Gerade jetzt ist es an der Zeit, dass unerfahrene Karpfenangler endlich beginnen ihre ersten Schritte und Erfahrungen am Wasser zu machen. Ab dem Monat April geht es aufwärts und ach „Neulinge“ können jetzt auf ihre Kosten kommen. Davor ist es echt mühselig aufgrund des kalten Wassers überhaupt einen Anbiss zu bekommen. Jetzt bei den wärmeren Außen- aber vor allem Wassertemperaturen ist es an der Zeit Geräte, Köder und Gewässer besser kennenlernen zu können.

 

Meiner Meinung nach ist dafür ein klassischer Teich mit gutem Fischbestand der beste Weg um ein Gefühl für das Ganze zu bekommen. Denn gleich an einem großen Gewässer mit hartnäckigen Fischen zu beginnen ist in fast allen Fällen ein Reinfall und wirkt sehr demotivierend. Man sollte gleich Spaß an der Sache haben und viele Chancen zum Üben bekommen. Egal ob mal ein Fisch im Drill verloren geht oder auch das Händeln beim Fotografieren sollte erst einmal klein anfangen… Man muss ja nicht gleich einen Riesen in die Kamera halten…

 

(Meine Freundin Svenja mit ihrem ersten Spiegler...)

 

Dieses Jahr war ich bereits schon einige Male mit meiner Freundin an der Donau, um sie ein bisschen anzulernen. Svenja hat selbst sehr große Lust aufs Karpfenangeln. Wir mussten leider feststellen, dass gerade dieser Strom kein leichtes Pflaster ist weiß ich aus eigener Erfahrung. So musste eine andere Lösung her! Nach kurzer Recherche fand ich ein Gewässer mit sehr gutem Bestand in Oberösterreich, an dem wir uns für einen Tag niederlassen konnten. Also den nächsten freien Termin vorgeplant und schon konnte es losgehen…

 

Da das Auspacken und Aufbauen der Geräte kein Problem mehr für sie darstellt und auch das Auswerfen bereits gut klappt, mussten wir schließlich nach getaner Arbeit nur noch auf einen Biss warten. Mit je einer Rute machten wir es uns gemütlich und warteten so auf unsere erste Chance. Obwohl wir bereits am frühen Vormittag ankamen und alles vorbereiteten, konnten wir aufgrund der noch herrschenden niedrigen Wassertemperatur erst gegen Mittag die ersten Biss verbuchen und Karpfen an Land ziehen.

 

(Svenja mit ihrem ersten Schuppi, genau die Größe an Karpfen ist richtig um den Umgang zu üben...)

 

Wie immer war es wunderschön mit anzusehen, wie sich langsam die Spitze der Rute bewegt, der Fisch am Köder zupft und man schlussendlich das Geräusch der ablaufenden Spule hört. Noch schöner ist dann natürlich auch der Drill mit dem Gegenüber. Vor allem wenn man noch nie einen davor hatte, wie es bei meiner Süßen der Fall war. Ohne Zwischenfälle und Probleme konnte Svenja ihren ersten Fang landen und ich genoss es sehr, ihre Freude darüber mit zu erleben. Abwechselnd fingen wir einige gute Karpfen zwischen 5 bis 10 Kilogramm durch den Einsatz von 12mm Dickenmittel Boilies gepaart mit einem Fakemaiskorn.

 

(Zu unseren Hakenköder fütterten wir nichts hinzu, einzig ein bisschen Groundbait in einem PVA Strumpf kam mit auf die Reise...)

 

Nach dieser erfolgreichen Session und natürlich einer Menge Spaß kam das Beste natürlich zum Schluss. Kurz bevor die letzte Rute eingeholt wurde, meldete sich plötzlich der Bissanzeiger. Als ich dann in den Kescher blickte, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Ein großer Spiegelkarpfen schwamm darin und sorgte damit für einen gewaltigen Abschluss.

 

(Der Dicke Spiegler –Dickenmittel sein Dank ;-)...)

 

Da wir uns nun etwas warmgefischt haben, wird der Fokus natürlich auf ein schwierigeres Gewässer gesetzt. Wir werden sehen, was uns dieses Jahr auf der Donau erwarten wird.

 

(Die Donau ist eine große Herausforderung der ich mich sehr gerne stelle, Auch Svenja ist nun voll und ganz mit dabei...)

 

Wir werden berichten…

 

Daniel und Svenja

 

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