Ein verrückter Winter... (von Fabian Reichstein)

(Winterliche Sonnenuntergänge gab es viele - aber die Temperaturen waren eher wie im Frühjahr...)


(Auf solche Anblicke musste man meist bis mitte Januar warten...)

 

Das unser Wetter teilweise wirklich komplett verrückt spielt, ist ja allseits bekannt, aber bei dem „Winter“, der bis Dez. 2015 herrschte, kann es einem mehr als Recht gewesen sein. Noch nie zuvor waren die Bedingungen so gut, an Weihnachten Karpfen zu fangen. Wer die Zeit hatte ans Wasser zu kommen, konnte sich glücklich schätzen…

 

(Wer im Dezember regelmäßig ans Wasser schaffte - wurde meist mit tollen Fängen belohnt..)


Nach einem kleinen Kälteeinbruch im November sank die Wassertemperatur auf  6 Grad, die Karpfen waren dennoch aktiv, fraßen aber lediglich weniger, darauf galt es natürlich beim Angeln zu achten. Als über Weihnachten das Wasser wieder auf 8 Grad anstieg, drehten die Karpfen vollends durch, teilweise fingen sie sogar wieder an zu springen!

 

(Die Karpfen trugen ihr leicht orangenes Winterkleid und waren hungrig)


Ab Mitte November, als die Wassertemperatur auf unter 8 Grad fiel, begann für mich das Winterangeln. Ich rollte mir Boilies für das kalte Wasser, dazu pimpte ich den Faktor P- Mix durch die Extra-Zugabe von Fischprotein, Robin Red und Zimt auf, sowie eine Extraportion Scopex-Flavour auch nicht fehlen durfte. Zu jedem Angeln waren Groundbait, Stippfutter und Maden mein ständiger Begleiter. Diese wurden mit Liquids und Wasser angemischt und als Ballen gefüttert, mit denen man nicht geizen sollte.

 

(Mein Favourit: Grondbait, kleine Pellets, Maden, und Bait Attractor... an dieser Kombi kommt kein Karpfen vorbei. Der echte Turbo im kalten Wasser!)

 

(So hab ich das gerne! Dicke Winterkarpfen sehen einfach toll aus!)

 

Visuelle Reizköder wie Pop- Up´s können auch den entscheidenden Vorteil bringen, es gilt die Fische anzulocken, ohne sie dabei zu sättigen und dann zum schnellen Anbiss zu verlocken.
Leider kam direkt nach Silvester dann wirklich der Winter in unsere Region und genau während meiner ersten Nacht des neuen Jahres, überzog er die Landschaft mit seiner Weißen Pracht. Schon am Abend konnte ich einen kleinen feisten Karpfen über den Kescher ziehen, welcher einem in Bloodworm gedippten Orange-lightning Poppi nicht widerstehen konnte. Am nächsten Tag hieß es dann alles übergefroren zusammen packen.
Was für ein Start ins Jahr..

 

(Tja - der Einzige Karpfen aus der Nacht als der Schnee dann doch noch kam. Ich war sicher noch einen zu fangen, deshalb ersparte ich dem Buben den Sack. Nix ging mehr und mein Schneekarpfen Foto muss noch etwas warten...)



Ich wünsche allen Lesern eine erfolgreiche neue Saison 2016,


 
Fabian Reichstein

 

 

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