Ein kompliziertes Frühjahr... (von Romeo Eyl)

(Das zeitige Frühjahr brachte bereits schöne Fische.)

 

Hallo meine Freunde,

 

ich möchte mich mit meinen ersten Fängen und Eindrücken vom Wasser melden und euch ein wenig von meiner Angelei berichten.

 

 

(Schöne Spiegler aus dem zeitigen Frühjahr..)

 

Nicht jedes Frühjahr zeigt sich an allen Seen gleich ergiebig im Bezug auf die Fangausbeute. Ich habe festgestellt dass besonders die flachen Seen die ich regelmäßig befische, nur dann konstant funktionieren, wenn die Fische mit nichts anderem beschäftigt sind, als mit der Suche nach Futter.

 

(Bei diesem Fang war meine Freude besonders groß!)

 

(Ein perfekter Zeiler, ein sehr alter Fisch.)

 

(Die andere Seite ist ebenfalls perfekt.)

 

Besonders dann, wenn die Wassertemperaturen im Frühjahr über die 15°C Marke des Thermometers klettern, wird es in unseren flachen Seen teilweise recht schwierig die Karpfen zu fangen. Ich habe festgestellt, das es besonders an der parallel zur Wassertemperatur ansteigenden Laichbereitschaft der Karpfen liegt, das diese in den Monaten April, Mai, Juni teilweise extrem schwer zu fangen bzw. zu lokalisieren sind. Flache Seen mit vielen Buchten entwickeln ihre Wasservegetation jedes Frühjahr anders.

 

(Futter mit dem ich trotz widriger Umstände stets gut gefangen habe.)

 

(Green Granada mögen die Karpfen sehr)

 

Es kommt ganz auf die vorherrschende Windrichtung an, wo sich Wasserpflanzen schneller entwickeln. Da sich die Karpfen gerne an den Wasserpflanzen sammeln, ist Bucht nicht gleich Bucht. Buchten die im Vorjahr extrem fängig waren, bringen ein Jahr später manchmal kaum Fisch. Daher ist es immer wieder wichtig die Fische zu finden und sich nicht auf die Routine zu verlassen. Ist das Wasser extrem trüb und die Karpfen zeigen sich nicht, kann es extrem schwierig werden die Fische zu finden.

 

(Ich fing auch ein paar Schuppis, über die ich mich sehr freuen, denn die sind bei uns in der Ecke eher selten)

 

(Markanter Schuppendreher..)

 

Dann macht nur Versuch und häufiges Moven klug. Aber was wenn man in einer eigentlich fängigen Bucht sitzt, aber die Karpfen einfach keinen Hunger haben? Dann movt es sich schnell wieder hinaus aus der Bucht, weg von den Karpfen. Das Frühjahr ist kompliziert...

 

(Der Wind drehte auf Fang)

 

(Aber auch gute Spiegler konnte ich einige fangen...)

 

(Starker warmer Wind trieb mir die Karpfen in die Bucht)

 

(Dieser Karpfen war noch voll mit Laich und brachte einige Kilos auf die Waage...)

 

(Toller Spiegler)

 

(Die andere Seite.)

 

(Mein Cousin begleitete mich ein Wochenende und konnte seinen neuen PB fangen)

 

(Green Granada Boilies und die dazu passenden PopUps sind eine fängige Kombination)

 

(Der Gegenspieler "Dickenmittel" funktioniert an unseren Seen auch super.. )

 

(Das Ergebnis eines fängigen Morgens)

 

(Big "Dickenmittel" Mama!)

 

(Das hatte sich gelohnt!)

 

(Der Wind drückte die Dicken in die Bucht)

 

(Gerne fotografiere ich die Fänge von beiden Seiten, dann erkenne ich sie später besser wieder, wenn sie erneut gefangen werden..)

 

(Auch dieser Fisch ist ein alter Schilfbewohner..)

 

(Beide Seiten des Karpfens sind geschmückt mit feinen Schuppen)

 

(Meine Banane voll beladen)

 

(Auch dieser Fisch hatte es in sich)

 

(Er hatte sich das Dickenmittel wohl schmecken lassen.)

 

Möglicherweise suggeriert die Dichte der Fotos etwas anderes, aber ich habe für die Fische einiges an Zeit investieren müssen. In den Kescher geschwommen ist mir von selbst keiner.

 

Jetzt hoffe ich auf einen konstanten Sommer!

 

Viele Grüße aus Frankreich,

 

Romeo Eyl

 

 

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