Vorbereitung für den Herbst (von Marco Beck)

(Farben des Herbstes…)

 

Der Spätsommer erhält Einzug. Die Zeit der kalten Nächte aber dennoch warmen Tagesstunden und allmählich immer bunter werdender Blätter. Zwar sind noch so manche störenden Badegäste unterwegs jedoch die nervigen Stechmücken oder gar Mitternachtsschwärmer bleiben aus. Die Nächte kann man so langsam wieder richtig genießen ohne Moskitonetz, Anti-Brumm-Geruch und Partypeople mit Lagerfeuer. Herrlich! In dieser Jahreszeit sollte man dazu übergehen sich einen oder gar zwei Futterplätze für den immer näher rückenden Herbst anzulegen. Denn eine länger unter Beschuss stehende Stelle birgt einen lang anhaltenden Erfolg durch die bunte hinein in die kalte Jahreszeit.

 

(Vorbereitung für den längeren Erfolg…)

 

Je nach Gewässer suche ich mir einen zentralen Platz aus. Mit „zentral“ meine ich am besten eine Stelle mitten im See und nicht in irgendeiner Ecke oder gar am Ufer. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile, zum ersten kann man ihn von mehreren Seiten beangeln, falls ein Boot erlaubt ist oder die Wurfweite passt.

 

(So mancher Orts fallen auch schon die Blätter…)

 

Wenn der eigentliche Uferplatz besetzt ist, hat man so eine perfekte Ausweichmöglichkeit parat. Zum anderen kann man die Fische besser abgreifen wenn sie von allen Seiten aufs Futter stoßen können. Angelt man an einer Uferkante oder in einer Ecke eines Gewässers sind die Laufruten der Karpfen meist nicht so umfangreich wie mitten im See. Bevorzugt werden bei mir Gewässertiefen zwischen 5- 8 Meternmit relativ schlammigem Boden.

 

(Die eifrige Maus, sammelt für den Winter auch schon ein paar Vorräte…)

 

Am Anfang der Futterkampagne verwende ich gerne kleine Partikel wie Vogelfutter, Weizen oder Hanf. Kleiner Tipp am Rande: Vor dem Kochen 1-2 Knoblauchzehen durch eine Presse drücken und hinzugeben oder einen Ess-Löffel Curry, Paprika usw.

 

(Gerade Weizen nimmt gerne den Geschmack / Geruch von hinzugefügten Gewürzen auf.)

 

Für die ersten Schüttungen sind Mengen zwischen 10 – 20 Kilo bei mir keine Seltenheit. Garniert wird der Platz anschließend noch mit ca. 5 – 8 Kilo Boilies.Gerade nun sollte man doch eher hochwertige Köder verwenden, um einen langfristigen und dauerhaften Erfolg zu erzielen. Gutes Futter verspricht Vertrauen!

 

(Wir sagen immer: „Die Fische „schießen“ sich darauf ein!“)

 

Nicht selten befüttere ich die Stelle bis zu zwei Wochen am Stück, bevor ich den ersten Ansitz wage. Die Taktung kann am Anfang recht weit auseinander liegen, alle 3-4 Tage und sollte vor dem Angeltermin enger werden, etwa alle 1-2 Tage.

 

(Auch beim Ansitz findet eine Große Menge an Beifutter den Weg ins Wasser. Eine Mischung aus Boilies und Partikel / etwa 3 -4 Kg Pro Rute.)

 

Wichtiger ist aber, dass man nun dauerhaft dran bleibt die Stellen immer unter Beschuss zu halten, auch wenn sich nicht direkt ein Fangerfolg einstellt. Meist verwende ich bei den ersten Ansitzen auffällig Köder wie Schneemänner oder einzelne Popups.

 

(Gerade nachts setze ich auf Gelbe oder Weiße Köder.)

 

Mit diesem Vorgehen werdet ihr auch einen goldenen Herbst erleben!

 

Konstanz fängt – ihr auch?

 

Marco

 

 

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