Schuppipower (von Carsten Giesser)

(Wenn hier die Rute zuckt schießt das Adrenalin besonders hoch!)

 

Am Fluss zu fischen ist für mich immer etwas ganz besonderes. Alleine schon beim Gedanken daran wenn sich die etwas höher gestellte Rute ruckend und zuckend verneigt kribbelt es mir in den Fingern. Es ist so etwas ganz anderes und ich freue mich jedes Jahr auf's Neue wenn es heißt: ab an den Main.

 

(Wer GROß will muss auch viel KLEIN fangen... )

 

Also beschloss ich am 28 April abends das erste Mail für dieses Jahr füttern zu gehen. Als ich am Wasser ankam, sah ich dass noch sehr viel Dreck darin schwamm und die Strömung sehr stark war. Im Gepäck hatte ich zwei Kilo Bloody Liver Boilies, ein Kilo LT Banane Fish Boilies (diese hatte ich mir extra rollen lassen) und vier Kilo Peletts. Am nächsten Tag nach der Arbeit ging es gleich raus an Wasser, zwar in der Arbeitskluft, aber das sollte die Fische nicht weiter stören. Zurzeit habe ich nicht die Möglichkeit eine Nacht zu machen, deshalb probiere ich abends ansitze zu machen mit meiner wenigen Zeit.

 

(Die Bloody Liver Boilies sind im Fluss einfach super. Robust, attraktiv und fängig...)

 

Ich legte beide Ruten raus, die Rute hinter der Uferkante mit 230 Gramm und die Längere mit 315 Gramm, die Strömung war einfach noch so stark. Nichts desto Trotz fing ich an dem Abend bereits fünf Karpfen zwischen acht und 13 Kilo. Was für ein positiver Anfang. Ich war heiß wie Frittenfett und legte beim Gehen nochmals sechs Kilo Boilies nach. Donnerstags ging ich wieder ans Wasser, um abzuschalten, aber hatte nicht so ein gutes Gefühl, da ich montags das letze Mal gefüttert hatte kurz bevor ich nach Hause fuhr. Doch an dem Abend fing ich zwei Karpfen und einen verlor ich leider. Aber das war ja nicht wirklich schlecht, zwei mal abends am Wasser und schon 7 Flusskarpfen auf der Liste… Also Futter nochmals drauf, morgen komme ich wieder!

 

(Wambo next Generation?)

 

(Am Main sollte man sich über jeden Karpfen freuen!)

(So sieht ein Flussbewohner aus. Keiner aus einem Altarm oder einem Hafen. Dauergast der Strömung...)


Freitags dann total kaputt von der Arbeit ans Wasser und die Ruten ausgelegt. Es tat sich gar nichts heute nicht mal Weißfische ließen die Rutenspitzen zucken. Also nochmals Futter drauf, denn Viel hilft Viel und dann kam plötzlich der Biss. 22,5 Kilo Schuppenpower lagen auf der Matte. Ich kann es heute noch nicht richtig fassen. Der Main nimmt vieles aber er kann auch geben.

 

(Uhrig, rauchig, würzig würde man den Fisch nennen wenn er ein Bier geworden wäre :-)

 

Viele Grüße,

Euer Carsten

 

 

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