April, April - der macht was er will... (von Jan Brauns)

(Ein alpiner tiefer See mit nur einer interessanten Flachwasserzone. Der riesige See schrumpft im zeitigen Frühjahr auf nur wenige Quadratmeter Fläche wo sich die meisten Fische aufhalten. Einfacher geht es nicht...)

 

Was für ein Osterfest. Pünktlich zum Ostermontag kam dann doch noch die Sonne heraus und machte den Spaziergang ganz angenehm. Trotzdem frischte der eisige Wind immer wieder auf und erstickte die leicht aufkommende Lust zum Angeln im Keim. Bei mir zumindest. Viele Jahre konnte ich es auch kaum abwarten raus ans Wasser zu kommen und verbrachte die Osterferien regelmäßig in Frankreich. Leider waren die Erfolge überschaubar. Erst mit zunehmender Kenntnis der Gewässer und den interessanten, frühjahrsrelevanten Zonen gelangen mir auch regelmäßige Erfolge.

 

Klar, es ist immer das Selbe. Die Karpfen kennen ganz genau ihre bevorzugten Stellen die sich zuerst erwärmen. Gerade sehr große und durchschnittlich tiefe Seen mit meist nur einer flachen Zone machen es dann schon recht einfach den einen oder anderen Fisch zu fangen. Und so ist das auch im Vereinsgewässer. Sucht euch die flachen Stellen auf die die Mittagssonne scheint. Also das Nordufer. Füttert attraktiv mit löslichen wolkenbildenden Sachen und scheut auch den Dosenmais nicht. Auffällige Pop Ups und Schneemänner, oder gewichtslose Hakenköder sind dann die erste Wahl. Auch eine Brasse sollte uns nicht entmutigen - denn da wo diese jetzt stecken sind die Rüssler meist nicht fern.

 

Mein Tipp daher: Wenn ihr unbedingt angeln gehen wollt, dann verlasst euch auf die Nummer sicher. Will sagen: Angelt an den Gewässern an denen ihr euch auskennt und wo ihr wisst wo die flachen Zonen sind. Dann ist der Erfolg gar nicht so fern, denn die Fische sind jetzt schon unterwegs.

 

Nach all den Messen bin ich aber dieses Jahr ganz froh Ostern ganz ohne Angeln verbracht zu haben. Mit Bud Spencer und Terence Hill auf Kabel 1, Kaffe und Kuchen dazu lässt es sich auch mal aushalten...

 

(Ein Foto aus 2007 - auch der 1. April. Das Wasser hatte sich am Ufer schon erwärmt und die Lufttemperatur lag bei knapp unter 20° Grad. Doch jedes Jahr ist anders...)

 

(So sah es 2013 an Ostern aus. Die Weidenkätzchen trauten sich gerade so heraus bei nur wenigen Graden über Null.)

 

 

Alex Littau versuchte schon viele Boilies aus unserem Hause. Mit allen war er bisher zufrieden aber die GLM Boilies haben es ihm besonders angetan. Auch an Ostern war auf diese Boilies Verlass - wie schon so oft und an so vielen Gewässern im In-und Ausland. Wir maßen uns nicht an zu sagen wir haben die besten Boilies aber gut sind diese Bollen auf alle Fälle ;)

 

(Schönes Schuppibrett...)

 

(Auch der Spiegler hat was drauf!)

 

 

Carsten Gieser wusste genau wo sie stecken. Er konnte mit Kumpel Chris und Andy bei Acht Aktionen fünf Fische zwischen 9 und 15 Kilo landen. Das ist doch gar nicht so schlecht und motiviert unheimlich für kommende Sessions.

 

(Geteilte Ostern am Wasser)

 

(Andy mit schönem Osterei..)

 

(Nordufer Flachwasser -  das sind die Stellen die jetzt die Mittagssonne abbekommen.)

 

(In diesem Jahr musste an Ostern definitiv die Gasheizung mit...)

 

(Carsten hatte aus Boilieteig inkl. Nyco Meth 2000 besonders attraktive Hakenköder gemacht. Wer wagt gewinnt!)

 

(Aber auch die Dickenmittel weightless Hookbaits entpuppten sich als Fanggarant! Schwerelos geht immer...)

 

(Nachtaufnahme des 15 Kilo Fisches von Chris)

 

(Carsten mit 9 Kilo Spiegler ebenfalls nachts fotografiert.)

 

 

Thomas Pogadl hatte dann wohl kurz vor Ostern den Vogel abgeschossen. Er konnte den Halbzeiler fangen. Wenn sein Jahr so weiter geht wie es angefangen hat - wird das wohl eine gute Saison!

 

(Der schöne Fisch ließ sich die Lt Fischmix Boilies schmecken die noch mit Faktor P Bait Attractor behandelt waren...)

 

 

Freund des Hauses David Tessmer erlebte heuer an Ostern folgendes:

 

(Gut nachbehandelt wirkt oft Wunder - gerade bei sehr kaltem Wasser. Klar. Man muss den Fischen schon sagen wo sie suchen sollen. Eine Wolke die reich an Lockstoffen ist macht das für uns...)

 

"So schwer wie dieses Jahr, einen Fisch an Ostern zu fangen, war es lange nicht mehr. Nächtliche Minusgrade, keine/kaum Sonne und Eisschollen auf so manchem Gewässer.
Winterliche Bedingungen über- und unterhalb der Wasseroberfläche machen es nicht gerade leicht, ein "Osterei zu fangen".
Da die Wassertemperatur deutlich unter 6° lag, entschied ich mich, mein Futter etwas umzustellen, Groundbait, kleine Partikel und Boiliestückchen. Letztlich konnte ich einen schönen Spiegler beim "Oster-One-Night-Stand" auf 2 Tigernüsse gepimpt mit GLM Incubator überlisten. Für das erste Selbstauslöserpic mit der neuen Cam ist es ganz passabel geworden wie ich finde. :-)"


 

(Auch David fing sein Osterei!)

 

 

Jan Brauns: Als am Ostersonntag die ersten Fotos bei mir eintrudelten dachte ich sofort an Sebastian Rühl. Ich erinnere mich eigentlich an kein Ostern an dem er nicht angeln war und Fisch auf der Kamera hatte. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht hatte ich seine Email im Postkasten:

 

"Hi Jan, habe es auch noch mal gepackt eine Nacht über Ostern raus zugehen. Konnte auch gleich noch zwei Ostereier fangen! Einer mit 15,5Kg und ein Kleiner."

 

(Sebastian hat das drauf mit den Ostereiern - nicht nur in 2013!)

 

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Bis bald, wir lesen uns!

Euer Jan

 

 

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