Verschwindende Ziele...

(Der Morgen an dem alles passte...)

 

Den Blick aus dem Fenster gerichtet wird wieder klar, dass sich das Jahr dem Ende neigt, die heißen Tage vorbei sind, und die Chance, nach einem Arbeitstag im Hellen am Wasser zu sein, fast aussichtslos ist. Wie schön und fängig die Herbsttage auch sind, ich mag diese dunkle Jahreszeit eigentlich nicht. Das Gemüt ist leichter reizbar, und meine Heiterkeit lässt sich auch viel seltener blicken.

 

(Wenn die Ziele schwinden, ist oft weniger los am doch so überlaufenen Dickfischwasser....)

 

(...Teig, einer der attraktivsten Köder überhaupt... und damit ......auf dem Weg zum Ziel...)

 

Die letzten schönen Tage verbrachte ich an einem der Gewässer, die ich mir für dieses Jahr ausgesucht hatte. Eingeschränkt im ersten Viertel der effektiven Jahreszeit durch Knie und Co, hatte ich doch recht viel verpasst. Zeit zum rumheulen war aber nicht, und als das Fischengehen wieder durchführbar war, zog ich mein Ding weiter durch. Konstant fütterte ich eine von mir auserwählte Stelle.

 

(Job done...)

 

Täglich kontrollierte ich, ob das eingebrachte Futter auch angenommen wurde, und konnte sogar zwei Mal den von mir anvisierten Fisch beim Fressen beobachten. Der Plan ging auf, und ich konnte diesen Riesen nach sieben Wochen „Arbeit“ in meinen Armen wiegen. In der Ausgabe des Carpmirror 1/2013 wird der erste Teil eines ausführlichen Berichtes erscheinen. Ein Zweiteiler läd Euch ein, mich auf diesem Weg zu begleiten.

 

(...und morgens hats dann tatsächlich gerappelt... Marco mit meinem Kleinen... wichtiger als jeder Fisch...)

 

Nach dem Fang meines eigentlichen Zielfisches stolperte ich wieder planlos in der Gegend rum, fing hier, fing da, und irgendwie schien alles einfach zu sein. Ist man entspannt und locker, klappts nahezu überall…

 

(Schuppimaschine auf Ansage... Manchmal echt verrückt...)

 

Ich bin gespannt was mich die letzten Tage dieser Saison noch bescheren wird…

 

(...wenn der Schaum Kronen schlägt, klappts oft auch mit'n Fischen... aber nicht überschäumen, gelle... )

 

Ich wünsch Euch was,

 

Liebe Grüße,

Chris

 

Bemerkung:


Eine Kleinigkeit die vielleicht zu den konstanten Fängen beitrug ist der Teig, den mir Jan vor einigen Tagen mitgab. Eingeschweißt in Tüten hält er lange, und kann am Wasser wunderbar eingesetzt werden. Zu den ummantelten Hakenködern, verteilte ich meist ein paar Brocken Teig in dem von mir beangelten Bereich. Die kurzen Ansitze die mir zur Verfügung stehen, werden mit solch effektiven Ködern natürlich produktiver. Ein Teigklumpen zieht die Fische viel eher an, als nur steinharte, lose Murmeln.

 

Einen Bericht zur effektiven Anwendung und wie's auch richtig gut läuft lest ihr von Jan Brauns in der 50'igsten Jubiausgabe des CHM. Erscheint Anfang November...

 

(Einfach, groß und unkompliziert... mit Teig gefüttert und nen Poppi dazu gestellt => ...Poppifetischist.. )

 

 

 

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