Heimatbesuch...

Hallo an alle Freunde, Kunden und Besucher der Naturebaits-Homepage.

 

Ich möchte Euch mit diesem Update einen kleinen Einblick in meinen Sommer 2012 geben. Diesen verbrachte ich zuhause im Rhein-Neckar-Delta. Wie auch in den letzten Jahren verbrachte ich meine Semesterferien mit Schichtarbeit in der Fabrik. Nun möchte ich nicht klagen, sondern vielmehr von meinen Abenteuern nach Schichtende berichten. Los geht’s.

 

(Abseits von Angelstellen sind die Fische oft schnell zu finden. Der Größte an diesem Pool war ein alter, markanter Schuppi mit Wiedererkennungswert)

 

Auch in diesem Sommer sollte der Fokus darauf liegen, in bekannten Gefilden neues zu entdecken. Die erste Station war ein netter kleiner Pool, in dem die Fische zu stattlichen Exemplaren herangewachsen sein sollen. Die Fische waren schon beim ersten Rundgang gefunden und auch sonst schien die Lage eher ruhig zu sein. Ein ausgiebige Futteraktion wurde gestartet und schwups die wupps lagen die ersten Fische im Kescher.

 

(Sonnenuntergang am riesigen Low-Stock-Pool - der noch nie beangelt wurde. Der erste Fisch gleich ein vollbeschupptes Unikat von stattlicher Größe)

 

Um eine längere Geschichte kurz zu erzählen: Die nächsten Wochen brach am ach so ruhigen Geheim-Pool die Karpfenangler-Invasion aus. Zunächst wollte ich durchhalten, doch zu wenige Verbote, machten ein interessantes Angeln unmöglich. Lagern, Zelten, Feuer - alles wurde geduldet. Das erste Mal, kam ich mir an einem öffentlichen Gewässer vor, wie an einem Karpfenpuff. Ich zog weiter, schade nur um die hinterlassenen Naturebaits...

 

(Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass der Großteil des Bestandes so aussieht ;-) Überall waren Sie! - Handroße amerikanische Krebse - Schrumpfschlauch und ein Nyco-Meth-Gehalt von 8% waren nötig)

 

Durch Zufall bekamen ein guter Kumpel und ich die Möglichkeit an einem See zu angeln, der noch nie öffentlich beangelt wurde. Ein absoluter Traum! Nun möchte man annehmen, dass es sich um ein leichtes Unterfangen gehandelt hätte, dort die Riesen aus den kristallklaren Fluten zu kurbeln. Weit gefehlt. Wir stellten fest, dass die Fische in diesem Low-Stock-Gewässer scheinbar genau so schwierig zu fangen sind, wie an ähnlichen Seen, die seit Jahren befischt werden. Durch viel Aufwand und Ausdauer kamen wir schließlich doch zum Erfolg. Einen kleinen Vorgeschmack findet Ihr in der Bilderserie. Eine ausführliche Story gibt’s sicherlich in naher Zukunft an anderer Stelle.

 

(Rhein 2012 - Zusammen mit meinem Bruder erfolgreich. Urlaub im Westen hatte sich Micha sicher anders vorgestellt - 18 Läufe, PB mit 24kg inklusive!)

 

Dann begannen die Papaseußi-Guidingtours. Zunächst war mein Bruder Stefan an der Reihe, mit ihm ging es an den Hauptstrom vom Rhein. Zwei Fische gleich in der ersten Nacht, ohne jegliche Vorbereitungen, waren ein Einstieg nach Maß. Dann kam mein Kumpel Micha aus Leipzig zu Besuch. Mit ihm ging’s an eines meiner Hausgewässer. Urlaub hatte er sich sicherlich anders vorgestellt. Ich glaube es waren 18 Läufe, PB mit 24kg inklusive. Moahr!

 

(Meine Köder werden an Low-Stock-Gewässern auch gerne mal aufgepimpt - hier mit Lachsöl und Bait Attraktor. Meine Köder werden an Low-Stock-Gewässern auch gerne mal aufgepimpt - hier mit Lachsöl und Bait Attraktor)

 

Wieder mit meinem Bruder aber diesmal auch mit Kumpel Ben sollten spontan ein paar schöne Fische für die Fisch-und-Fang Kamera gefangen werden. Auch dieser Plan ging auf: Karpfen für alle Beteiligten, Live Runs vor laufender Kamera sowie der drittgrößte Schupper des Sees – besser hätte es nicht laufen können. Zu sehen auf der Bonus-DVD in einer der nächsten Ausgaben.

 

(Fangorgie für die Fisch und Fang Kamera inklusive dritt größtem Schuppi des Sees für Ben. Wann steigt endlich der Rheinpegel - die letzten 8 Nächte konnte ich mir ledigleich zwei Karpfen erkämpfen)

 

(Halbstarke Schuppis lassen mich irgendwie nur ganz selten im Stich.. Viele Fische fielen auf ein simples Monorig mit 35mm Faktor P Big Ball und 20mm Green Lightning als Köder herein.)

 

Die nächsten Neuigkeiten von meiner Seite erwarten Euch dann wieder aus dem Osten der Republik, wenn es wieder heißt „Im Osten viel Neues“ – Teil 2. Wer nicht so lange warten mag, schaut in die aktuelle Carp Connect – dort findet Ihr ein Interview von mir zusammen mit meinem Bruder.

 

(Eine fette Schuppenrakete mit mitte Dreißig. Und ein kleiner Wilder, der mir auch mal locker 40 Meter Schnur von der Rolle riß)

 

Zu guter letzt möchte ich vielen Dank für die Unterstützung an Jan Brauns und Naturebaits richten. Zum Einsatz kam in den letzten Wochen, der gute alte Faktor P und L030. Ich glaube man erkennt - die Baits fangen einfach überall.

 

Ich hoffe es hat Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal.

 

Euer Volker

 

 

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