Das Erwachen am Wasser

(Ufernahes füttern, Büsche und Schilf zieht die Karpfen im Frühjahr an.)

 

Alle Jahre wieder bekommt man bei den ersten Tagen über 10 Grad dieses Jucken unter den Fingernägeln. Die Sonntagssparziergänge finden nur noch an Gewässern statt. Eine Unterhaltung mit der Begleitung findet nur sporadisch statt, denn alles Sinne sind auf das Wasser gerichtet. Dieser Drang ist nur noch zu steigern, wenn man für die Saison ein neues Gewässer ausfindig gemacht hat. So auch bei mir.

Sonntag vor zwei Wochen war der erste kleine Bereich eisfrei. Normalerweise sagt einem der Verstand, dass füttern nix bringt. Aber der Drang wieder „draußen“ zu sein, ist stärker als jegliche Vernunft. Ufernahes füttern, den Spot nach Frühjahrsmanier richtig flach gewählt – d.h. deutlich unter 1,5m. Das kombiniert mit überhängenden Büschen und ein breiter Schilfgürtel ist für das Frühjahr ein Garant.

 

 

(Die Natur erwacht. Der Bisam zieht pünktlich um 7.20h seine Runde.)

 

(Der erste Morgen. Der erste Kaffee…die ersten Sonnenstrahlen – leider geil.)

 

(Mein Futter: ProNatureGLM Boilies. Härte Medium, Größe 20mm.)

 

Nur wenn wirklich mit den Sachen gefischt wird, sehen die Dosen so aus. Lupenreine und saubere Aufnahmen passen irgendwie nicht zu Gebrauchsgegenständen. In der PopUp Dose habe ich aus Platzgründen mehrere PopUps-Variationen zusammen gewürfelt. 12mm, 16mm, 20mm, Green-Lightning, White-Lightning – Hauptsache ich bin für alles gewappnet.

 

(Mein Rig ist eigentlich ganz einfach)

 

Ein 20mm ProNatureGLM Sinker + 12mm White-LightningPopUp. Ein ca. 1,5 – 2cm langes Haar garantiert einen sauberen Hakeffekt ohne dass die Boilies dem Haken im Weg sind. Haken Größe 8 Korda Long-Shank. Immer wieder ein super Hilfsmittel: die Verlängerungs-Boiliestopper!

 

(Das Invader I 160 bei Nacht.)

 

Für den schnellen Overnighter und für die Präsentation zwischen abgestorbenen Kraut und Schilf unerlässlich.

 

(Erster Run nach einer Stunde am neuen Gewässer – overthe Moon)

 

In 1,3m Wassertiefe und bei 5,5 Grad Wassertemperatur gebissen. Vollgefressen ohne Ende, was ein Kugel. Der zweite Fisch des Jahres. Nur ein paar Gramm leichter als Erste. Die Fische sind extrem gut im Futter, auch die Jungs unter Wasser spüren das Frühjahr!

 

(Jetzt zählt es.)

 

Die Fische haben Ihr Spitzengewicht und sind relativ leicht zu finden. Mit auffälligen Ködern und einer flachen geschützten Stelle, sollte ein Run in der Frühjahrssonne drin sein.

 

C’est la vie, c’est la peche

 

Peter

 

 

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