Lang war's her…

(De Bub will keine Gläschen mehr... N richtiger Kerl isst mit n Großen mit...)

 

Schweiß gebadet sitze ich endlich hier. Ich bin fertig mit der Welt, am Ende meiner Kräfte, und dennoch fühle ich mich so frei wie schon lange nichtmehr…

 

Mein Nachwuchs ist in der Zwischenzeit prächtig gewachsen. Die Entwicklungsschübe im ersten Lebensjahr sind schon was ganz besonderes, und unvorstellbar was die kleinen Scheißer in solch kurzer Zeit erlernen… Im vergangenen Jahr kam ich wie ich das ja bereits erwähnt hatte nicht wirklich oft zum Fischen, das Leben hatte sich gewandelt, und die Prioritäten verschoben sich. Lange musste ich warten bis ich die ersten paar Mal losziehen konnte, und gerade als die Zeit da war, in der ich richtig „durchstarten“ wollte, zerfledderte ich mir mein rechtes Knie und war bis heute nahezu unbrauchbar. Zeit heilt Wunden sagt man, doch Zeit kann in manchen Situationen einfach unendlich wirken.

 

(Liegen oder sitzen... Mit kaputtem Knie ist selbst das Vorfachbinden abschlauchend...)

 

Nachdem ich einige Tage nach geglückter OP im Krankenhaus gelegen, und auch die Wochen danach brav auf der Couch im Schongang verbracht hatte, fiel mir irgendwann die Decke auf den Kopf. Ich musste weg, musste raus, musste ans Wasser….aber wie??? Ich konnte nicht wirklich laufen, da ich bis heute mein rechtes Bein nicht belasten darf, und mit Krücken im Schlepptau all die Sachen ans Wasser zu befördern war schier unmöglich und gefährlich…aber auch nur fast. Freunde halfen mir zwei drei Mal, nahmen mich mit, schleppten meine Sachen und ließen mich genesen. Zusammen mit Freunden. Eigentlich nicht meine Art, aber „gezwungener“ Maßen gefiel mir das Ganze richtig gut. Mal wieder ganz was anderes.

 

(Was man am Wasser alles braucht... Auch an den harten Gewässern ziehen GLM und Dosenmais...)

 

(Gutes Zeug von netten Leuten... ...vom Haken abgesehen, recht gutes Zeug am Start...)

 

Nur wenn mal ein Fisch biss war ich an der Reihe. Sitzend, an flachem Ufer damit auch ja nichts schief gehen konnte. Ich fing Fische, wie sollte das bei den Ködern auch anders sein…

 

(Der erste Spiegler dank Ben Hettwer alias Ten.. Kurzes Stiff mit zwei 24er GLM-Bolle....funktioniert)

 

(Fußabtreter... und ... Junkietime, wie froh ich bin wenn diese Teile nichtmehr nötig sind....)

 

An einem Tag verlor ich einen richtig guten Fisch. Der aufgebogene, teflonbeschichtete Haken wurde danach wieder brav durch einen Terminator Longshank in Hochglanzpolitur ersetzt, welcher bis heute treu seine Dienste leistet. Teflon? Nichtmehr…ne, ich nicht!

 

(Teflon... es war einmal... Die Springtime ging an mir gnadenlos vorbei ohne HALLO zu sagen...)

 

Wie immer verwendete ich zwei unterschiedliche Vorfachvarianten. Ein recht weiches, geflochtenes Material in gut 30cm Länge, und ein recht kurzes, sehr steifes Monovorfach. Die unterschiedlichen Fressweisen mancher Fische führten mich dazu, und wie es in einem meiner letzten Stunden am Wasser zeigte, mit vollem Erfolg. Eine Hand voll guter GLM Boilies, teilweise zerbröselt und ne Hand voll Dosenmais, und einen riesen Schuppenklotz an Land gezogen. Was will ein „verhinderter“ Kranker mehr???

 

(Der erste war zwar voll Knödel der Knödel...aber... dann ...die richtige Schuppimaschine hatte noch mehr im Petto...)

 

In diesem Sinne: „Auch wenn die Heinzelmännchen mit Schuppidickenmittel losziehen“, mit 24GLM-Klicker beißen manchmal einfach die Dickeren…

 

Liebe Grüße,

Chrissi

 

 

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