Auf den letzten Drücker...

(Das Invader 160, wendig, leicht, stabil... und in zwei Wochen wieder lieferbar :-))

 

Die erste Jahreshälfte ist vergangen und es ist an der Zeit, das bisher erlebte einmal revue passieren zu lassen. Wie viel nimmt man sich immer für die neue Saison vor!? So gut wie jeder steckt sich neue Ziele, seien es neue Gewässer, neue Zielfische oder einfach nur so viel Zeit wie möglich nah am Fisch zu verbringen. Blicke ich auf das Jahr zurück so muss ich doch klar erkennen, dass ich die von mir selbst erklärten Ziele nicht im annähersten erreichen konnte.

Das Jahr begann für mich, trotz des langen milden winters, erst recht spät. Meine Hausgewässer blieben lange unter einer dicken Schicht  Eis verborgen und so starte ich meine erste Session erst im April. Normalerweise verbringe ich im April viel Zeit am Wasser, jedoch verlief das Frühjahr nicht wie erwünscht. Zum einen verbrachte ich viel weniger Zeit am Wasser als angedacht, zum anderen konnte ich auch nicht die Fische überlisten, die ich mir erhofft hatte.

Ich versuchte überwiegend mit gut vorbereiteten Kurzsessions zum Erfolg zu kommen und die Anzahl der Fische, die ich auf der Habenseite verbuchen konnte war im Grunde mehr als nur zufriedenstellend, allerdings ließen die Gewichte der Fische zu wünschen übrig.

 

(Schöne Fische abe die großen ließen noch auf sich warten!)

 

Nach nur wenigen Nächten, konnte ich direkt an Ostern zwar den ersten Ausnahmefisch der Saison fangen, jedoch war auch dieser nicht gewichtig sondern farbenfroh. Dieser Fisch entschädigte zwar für so manche schlaflose Nacht ohne Biggie und rettete den Saisonstart, allerdings wollte ich mehr und intensivierte daraufhin meine Fischerei.

 

(Bunte, auffällige Köder brachte so manchen Fisch im Frühjahr und Frühsommer...)

 

Schon seit langem wollte ich nach Frankreich fahren zum Fischen und über den ersten Mai, recht spontan, entschied ich mich das langem Wochenende zu nutzen und mal den französischen Karpfen auf die Pelle zu rücken. In Nordfrankreich angekommen kauften wir uns die Karten und fuhren dann die Seen an

 

(Nordfrankreich ist immer eine Herausvorderung!)

 

Nie hätten wir erwartet, dass ausgerechnet in Frankreich die Wassertemperaturen noch unter 10°C liegen würden, und der enorme Wasserstand in den Stauseen die Angelplätze derart begrenzt würde, das ein wahrer Wettlauf mit anderen Karpfenanglern um die Plätze begann. Letzten Endes landeten wir an einem ca. 100ha Stausee an dem in der Zeit, wo wir da waren, nicht ein einziger Fisch überlistet wurde.

 

(Ein buntes Osterei)

 

Enttäuscht, denn wer fährt schon gerne nach Frankreich um zu blanken, während in Deutschland bereits die dicken laufen, kamen wir wieder zurück und so wurden die Hausgewässer wieder in Angriff genommen. Die Fischerei hier in Deutschland gestaltete sich als deutlich leichter und auch die Fische meinten es wieder gut mit mir.

Drei Wochen nach dem Angeltrip nach Frankreich saß ich erneut an meinem Hausgewässer und befischte ufer nahe Spots, die ich vorher präpariert hatte. Die Bedingungen waren gut und die Fische waren so gut wie fertig mit dem Laichen. 5 Mal musste ich in der Nacht raus und einige wirklich schöne Fische landeten in meinem Kescher. Unteranderem dieser mächtige Schuppi mit knapp unter 25kg.

 

(Da hat der David schwer zu heben!)

 

(Dieser Fisch entschuldigte für so vieles und rettete die erste Saisonhälfte!)

 

Ich wünsche allen noch viele dicke Fische und eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte.

 

Viele Grüße,

David

 

 

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