Perlen des Südens

(Den Gedanken freien Lauf lassen und der sinkenden Sonne auf ihrem endlosen Weg zusehen. Das sind die Weiten des Sud-Quest...)

 

Nachdem mein Freund Mario und ich immer wieder die Produkte von Naturebaits bestellt hatten, wird es mal Zeit, auch über die damit gemachten Fänge zu berichten. Besonders eindrucksvoll war dabei unser zweiwöchiger Trip im letzten Juni.

 

(Ein Sturm zieht auf - die Winde sind extrem und machen das Angeln manchmal zur Qual...)

 

(Aber das Land kann sich auch ganz anders präsentieren!)

 

Nachdem wir bisher wie viele andere Angler auch den Weg gegangen sind, bekannte Gewässer im In- und Ausland zu befischen, wollten wir in diesem Jahr alles etwas anders machen.

 

(Dort in der Ferne liegt das Abendland...)

 

Inspiriert vom Reiz des Unbekannten haben auch wir den Versuch gewagt, uns auf Neuland zu begeben und mit Hilfe von Google Earth zwei öffentlich zugängliche, bisher kaum bekannte Seen im Süden Frankreichs ausgewählt.

 

(Auch unter Wasser lauern Gefahren - oben der Wind unten die Muscheln, hier Dreisena Polymorpha, die Dreikantmuschel, ist in den Gewässern des Süd-Westen Frankreichs zur echten Plage geworden.)

 

Jeweils 6 Nächte an beiden Gewässern sollten uns einen ersten Überblick verschaffen, welche anglerischen Möglichkeiten sich dort bieten, wie hoch der Angeldruck ist und auch welches Potential an Fischen dort zu erwarten ist.

 

(Kilos und Abenteuer ist auch hier die Devise! Die Kombination macht die Sache erst wertvoll...)

 

Um es vorweg zu nehmen: Wir wurden grandios belohnt! Uns kam dabei entgegen, dass auch in Frankreich das Frühjahr im Gegensatz zu den Vorjahren sehr durchwachsen war. Unterdurchschnittliche Temperaturen und häufige Niederschläge ließen die Wassertemperaturen nur langsam ansteigen. Daher befanden sich im Juni (!) einige Fische noch im Laichprozess beziehungsweise hatten diesen gerade erst vollzogen. Beste Voraussetzungen also, um in den Laichgebieten Fische lokalisieren und sie vor allem fangen zu können…

 

(Die Fische waren am Platz...)

 

(Wenn es läuft dann läuft es einfach!)

 

Dabei setzten wir auf Ready Mades bzw. Mixe von Naturebaits. Bei den Boilies entschieden wir uns für den Fresh Water Mix, der mit GLM-Extrakten, Belachan und getrockneten Tierchen aller Art (insbesondere Zuckmückenlarven) verfeinert wurde. Außerdem haben wir fertige Fresh Water Boilies in 20mm eingesetzt, die in Salz konserviert waren. Gesoakt im Fresh Water Liquid und Lebermehl konnte da nichts mehr schief gehen.

 

(Uriger Seebewohner jenseits der 20 Kilo...)

 

Das „Dickenmittel inside“ tat sein Übriges, sodass wir u.a. einen kugelrunden Spiegler mit 23 Kg und einen weiteren Traumfisch mit 22 Kg fangen konnten. Außerdem konnten wir als Beifang eine Schleie von 7 Pfund sowie einen Hecht von 1,20 m Länge und 29 Pfund Gewicht damit fangen.

 

(Dafür reisen wir!)

 

Ergänzend griffen wir auf Tigernüsse zurück, die wir mit Kork aufpoppten oder liegend in Verbindung mit Boilies als Hakenköder fischten. Die Fische zeigten sich sowohl den Boilies als auch Tigernüssen gegenüber sehr aufgeschlossen, was wir anhand der Ausscheidungen gut nachvollziehen konnten. Insgesamt haben wir bei diesem Trip in 12 Tagen jeweils rund 35 Kg Boilies und 5 Kg Tigernüsse verbraucht.

 

(Absolute Unikate)

 

Aber nun genug der vielen Worte. Die Fotos sprechen Bände... :-)

 

Mut wird belohnt!

 

Mario Scheerer & Matthias Mietchen

 

 

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