To the east to the east

.... the road beneath my feet...

 

 

Liebe Freunde und liebe Kunden von Naturebaits,

 

eine turbulente Zeit liegt hinter mir, turbulent wird es weiter gehen. Zehn Jahre intensives Karpfenangeln in Süddeutschland gehen zu Ende. Von Jahr zu Jahr konnte ich meine Ziele erreichen und meine Erfolge stetig steigern, doch in diesem Jahr 2011 war eine Steigerung nicht mehr möglich. Recht so, denn mein Bachelor-Studium wollte beendet und mit meiner Abschlussarbeit sollen neue Wege eingeschlagen werden. Die Zeit, die nebenher noch zum Angeln blieb war in diesem Jahr sehr begrenzt. Dennoch gelang es mir auch in dieser hektischen Zeit, das persönlich gesetzte Pensum an dicken Fischen zu erreichen. Erfolgreich zu sein, sobald man ans Wasser geht, gibt einem Selbstvertrauen und relativiert die Fangergebnisse so mancher Angler, die stets draußen sind.

 

Wie geht es weiter?

 

Während ich diese Zeilen schreibe, befinde ich mich bereits im Osten der Republik. Hier werde ich mein Studium fortsetzen und in anglerischer Hinsicht wieder auf neuen Pfaden wandeln. Meine ersten Eindrücke sind: Wasser ohne Ende sowie moderne Regeln von Seiten der Vereine und Verbände. Eine solche Konstellation bietet jede menge Raum für Pioniere - was will man mehr?

 

Sicherlich gibt es hier weit weniger dicke Karpfen als es im „warmen“ Süden der Fall ist, aber für mich machen solche Umstände die Passion Karpfenangeln erst aus. Ging es nicht einst darum den dicken Exemplaren einer Art nachzustellen? Mir ist es gleich, ob es sich dabei um einen 40er aus dem Norden bzw. Osten handelt oder um einen 60er aus dem Rheintal. Doch es ist schon sehr auffallend, dass gerade die Angler, die sich gegen die Veröffentlichung von Fischgewichten aussprechen nur an Gewässern mit bekanntem Big-Fish-Potenzial sitzen. Aber vielleicht werden Gewichte auch nur verschwiegen, weil der verwendete Weitwinkel einfach mehr Freiraum für Spekulationen bietet? Jedem das seine, aber es ist schon lustig zu beobachten, wie sich so mancher Fänger verrenkt, um seine wulstigen Wurstfinger nicht in Erscheinung treten zu lassen und somit die Täuschung perfekt machen.

 

Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Freunden und guten Bekannten von Frankfurt über Mannheim bis nach Karlsruhe für die Schöne Zeit bedanken: „you are the true believers!“ Sicherlich wird es auch Einige geben, die sich freuen, dass der Vagabund endlich wieder von dannen zieht. Wie es auch sein mag, Euch allen kann ich versprechen: Ich komme wieder keine Frage!

 

Im Folgenden findet Ihr einen bunten Mix an Bildern, mit Eindrücken und Erfolgen aus dem September. „Dickenmittel“ hat auch unter meiner Verwendung seinem Namen alle Ehre gemacht. Sobald der Herbst und somit die Saison dem Ende entgegen geht, werde ich noch ein Jahresupdate nachschieben.

 

Euch allen wünsche ich einen lang anhaltenden Herbst mit „Kilos und Abenteuern“

 

Volker

 

(Schon jetzt von vielen Sagen umwoben - original Dickenmittel von Naturebaits. Und Dickenmittel die 1. Erste Nacht am Schuppisee und gleich Seerekord!)

 

(Die Kampfmaschine mit 31 pfd. drillte ich mehr als 20 Minuten. Dieser Bursche ist der Bestandsaufnahme mit Zugnetzen noch mal knapp entkommen - 16,5kg)

 

(Schuppis wie diesen fing ich mindesten drei Stück pro Nacht. Spiegler sind am Schuppisee die große Ausnahme)

 

(..doch eines morgens bissen plötzlich nur noch Spiegler, Gute Verpflegung gibt Kraft für neue Taten)

 

(Dickenmittel die 2. Der größte bekannte Karpfen aus dem härtesten Gewässer an dem ich bis dato gefischt habe - der Wolf mit knapp 26kg)

 

(Der Barsch - ein weiteres Juwel aus dem Hardcore-Pool, Konstant erfolgreich dort wo die Karpfen fressen)

 

(Eine junge Kiesgrube im stürmigen Osten, uralter nie in Betrieb genommener Kanal)

 

(moderne Regeln braucht das Land)

 

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