"Petrus" wo warst du? (von Marian Sura)

 

Spontanität soll im Leben des Öfteren als beste Lösung dienen. Oftmals sind die spontanen Dinge die besten und mit diesem Gedanken im Nacken entschloss ich mich mit meinem Kollegen Thomas spontan den Norden Frankreich`s aufzusuchen. Die Zeit ließ es gerade noch so zu, eine Woche abzuhauen und kurzer Hand entschlossen wir uns von „Heute auf Morgen“ in Richtung viva la France` zu düsen.

 

(Invader 2,70m auf großer Fahrt und im Test. Ab 2012 dann auch regulär bei uns beziehbar, 10 Stück schippern der Zeit schon über die Seen)

 

Der Lac de la Liez ist vielen ein Begriff und auch uns reizte dieses Wasser schon all die Jahre. Wenige Stunden später nach Abfahrt, standen wir auch schon an den Ufern dieses Nordfranzösischen Stausees. Das Invader 2,70m aufgepumpt und beladen, durfte es auch glatt seinen Crashtest antreten! Tackle für 7 Tage x 2, plus Hund und 2 Nasen die das Ding wie die Indianer übersetzen, hervorragend! Angekommen in der Nachtangelzone wurden die Fallen scharf gemacht und rausgerudert.

 

 

(Mal eine andere Perspektive des Anfütterns)

 

Wir fütterten recht spärlich, ca. 1,5 kg Boilies pro Rute und verteilten diese zwischen 3 und 6 Metern tiefe. Sowohl Snowman`s als auch normale Sinker kamen zum Einsatz und sollten uns zum Erfolg bringen.

 

(Gute Boilies, Liver Bait Attractor und das universelle und vieleitig einsetzbare Faktor X Liquid)

 

(Mit Faktor X Liquid anfeuchten und mit Bait Attractor bestreuen - dann gut shaken)

 

(Fein ummantelte Boilies mit der speziellen Lockwirkung bester Estrakte)

 

Als „Kirsche auf der Sahne“ verfeinerte ich meine Sinker mit Faktor x Liquid und Liver Bait Attractor. Diese Kombination bildet um die Boilies eine Art Mantel, welcher sich Unterwasser leicht löst und konstant Inhaltstoffe frei gibt! Lockwirkung pur!!! Doch was bringt eine Karpfenpraline der Extraklasse wenn kein Karpfen da ist? Der Liez war wie tot in der Zeit, in der wir unsere Rigs dort badeten. Lediglich einen Karpfen konnten wir binnen 4 Nächten für uns verbuchen. Es war klar das wir hier nicht länger verbleiben und so entschieden wir uns spontan an den „le lac Villegusien“ zu fahren.

 

(Alles wurde versucht, bis zum letzten Meter)

 

Doch selbst hier war Petrus nicht auf unserer Seite und wir konnten in den folgenden 3 Nächten ebenfalls nur 1 Karpfen fangen. Der Trip neigte sich dem Ende zu und trotz des „nur“ einen gefangenen, war ich sehr zufrieden mit dieser Reise. Selbst wenn Man/n mal nicht konstant fängt oder ein 20+ am Band hängt, kann man viel von solchen Touren lernen und mit auf den nach Hause Weg nehmen. Ich werde wieder kommen und dann wird einer der beiden Seen mir eine Revange schuldig sein, wenn er Pech hat noch dieses Jahr…

 

(Und doch wurde ich für mein Durchhalten in einer freundlichen Form vom See belohnt)

 

In diesem Sinne,

Marian

 

 

Es sind keine zur Auswahl passenden Produkte vorhanden.