Jugendfahrt mit Naturebaits

Den Höhepunkt eines jeden Jahres stellt für die Jugendlichen des ASV Langen die alljährliche Jugendfahrt dar. Mal geht es ans Meer, mal an einen Fluss oder wie dieses Jahr an einen Natursee, mit ca. 30 Hektar, und nur wenige Kilometer nördlich vom Bodensee gelegen. Mit im Gepäck über 50kg bestes Futter- ein Garant für den Erfolg ?!

 

(Pro Nature GLM, Red Faktor+, Bloody Liver, Eco Lt-Fish und Orange lightining Pop ups)


Aufgrund der Urlaubszeit und dem Umstand, dass einige Jugendliche begannen ihre Ausbildung zu machen, waren wir schließlich zu siebt.

Die Vorraussetzungen vor Ort stellten sich als schwierig dar. Ein vollkommen strukturloser See und nur von ein viertel des Ufers war das Fischen gestattet. Kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Mit Schubkarren transportierten wir das ganze Tackle ans Wasser, wo wir es dann in die Boote verluden.

(Der Trolley-ersatz, Retter in der Not.)


So standen noch am ersten Abend alle Camps und die Ruten lagen auf ihren Spots.

Schon die erste von 5 Nächten brachte direkt einige Fische und auch die darauffolgenden Nächte sollten nicht ohne Fische vergehen. Gerade für 3 unserer Jugendliche, die gerade erst mit dem Angeln begonnen haben und noch nie zuvor einen Karpfen gefangen hatten war es grandios. Niemand blieb ohne Fisch und wenn die ersten Karpfen in einer Angellaufbahn gleich an die 10kg haben kann man sich darüber nicht wirklich beschweren.

 

(Ein Blick über den See)

 

(Einer der vielen langen Schuppis, gleich in der ersten Nacht)


(Ein weiterer Schuppi mit knapp über 8kg)


(Ein 19 pfündiger Schuppi und gleichzeitig ein neuer Personal Best)


(Auch dieser Schuppi stellte einen neuen Personal Best dar)


(Der erste Karpfen, da spielt das Gewicht keine Rolle!)


(Auch der Meister durfte sich mit kleineren Fischen zufriedengeben)


(Es können nicht immer 40er sein, man kann nur fangen, was ein See hergibt.)


Leider konnte der Bestand des Sees nicht das halten, was er versprach. Zu stark wurde er in den vergangenen 3 Jahren besetzt und wir schafften es nicht, uns durch die kleinen an den Altbestand durchzufischen.

Insgesamt fingen wir rund 60 Karpfen, wobei man auch dazusagen muss, das einige Fische aufgrund von Wurzeln und Ästen verloren gingen. Dennoch war es eine sehr gelungene Jugendfahrt und unser Fangergebnis, stellte das der anderen Angler am See weit in den Schatten.

Wieder zuhause ging es am letzten Oktoberwochenende  ans „Resteverangeln“. Zuvor hatten unser Jugendwart und ich mehrere Plätze vorgefüttert um so für beste Vorraussetzungen im mittlerweile schon weit vorangeschrittenen Herbst zu sorgen.

(Red Faktor+ vs. Eco Lt fish+ Orange lightining, beides unwiderstehliche Köder)


Dieses mal konnten wir auch wenigstens 3 Fische mit 14-15kg fangen, wobei der größte Fisch, ein „alter bekannter“ gleichzeitig einen neuen Pb und erst den 5 Karpfen für einen unserer neuen Jugendlichen darstellte.

(Bereits vor 1,5 Jahren konnte ich diesen Fisch überlisten, trotz einer Flosse zu wenig)


(Wenn er zu schwer zum halten ist, muss man halt andere Fotos machen ;) )


Mittlerweile ist der Herbst schon weit vorangeschritten, doch noch bleiben einige Tage/Wochen, um den Dicken auf die Schuppen zu rücken. Wir werden weiter fischen, bis der See unter einer Decke aus Eis liegt, denn fängt man einmal mit der Jugend ein Karpfen, sind sie schneller vom Karpfenvirus infiziert als man denkt und man bekommt sie nicht mehr los.

 

In diesem Sinne always tight lines ;)

 

 

Greetz David Tessmer

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